Santana, Topaz, Natyra –

viele Namen, ein Genuss.

Wenn Geschmack und Bio im Einklang sind

Wie beim Hopfen auch, gibt es Apfelsorten, die gegen Schorf extrem empfindlich – oder eben unempfindlich sind. Wir haben uns auf zehn Sorten spezialisiert, die vom Geschmack her sehr gut sind, sich für den ökologischen Anbau eignen und bei unseren Kunden gut ankommen.

Uns ist es wichtig, unsere Brauereien mit Biohopfen zu beliefern, der möglichst stabil ist von den Inhaltsstoffen her und möglichst resistent gegen Schädlinge wie Peronospera. In enger Zusammenarbeit ringen wir um das jeweils beste Produkt, so dass unser Spektrum aktuell zwölf Sorten umfasst. 

Topaz ist eine Kreuzung aus Rubin und Vanda; er gilt als eine Sorte des schorfresistenten Sortiments und wird überwiegend biologisch angebaut. Es handelt sich um einen sehr saftigen Apfel mit angenehmer Säure, der als Tafelapfel beliebt ist und sehr gute Backeigenschaften besitzt.

Natyra ist eine Kreuzung aus Elise und CPRO 1980 015-47. Es ist ein süß-säuerlicher, knackiger und saftiger Apfel, der im Anbau eher schwierig ist, dafür aber schorfresistent und sehr lagerfähig. Der Duft enthält Löwenzahnblüten- und Ananasaroma, mit Moschusnoten und Waldduft. Der Geschmack geht in Richtung Zitrusfrucht, Pinienkern, Dattel, Rhabarber, Nektarine und Pfeffer. 

Santana ist eine Sorte, die insbesondere für Allergiker geeignet ist. Mittelfestes, mildes Fruchtfleisch, das kaum allergische Reaktionen hervorruft, süßer Geschmack und erfrischende Säure zeichnen Santana aus.  

Red Jonaprince bzw. Red Prince stammt von Jonagold ab und wurde nach den Züchtern, den Gebrüdern Princen, benannt. Der Apfel ist sehr knackig und saftig, vollumfänglich rot ohne Streifen und besticht durch sehr gute Lagereigenschaften. 

Pinova ist eine Kreuzung aus Golden Delicious und Clivia, die einfach im Anbau ist, ertragreich, ertragssicher und sehr gut lagerfähig. Auch gegen Frost ist Pinova wenig empfindlich. Das feste, knackige Fruchtfleisch schmeckt süß-säuerlich und ist sehr saftig.

Jonagold eignet sich sehr gut als Basis für Apfelsaft; die Besonderheit in der Weiterverarbeitung beim Backen oder Kochen ist, dass das Fruchtfleisch nicht so leicht zerfällt. Aromen von Birne und Banane zeichnen Jonagold aus, bei längerer Lagerung wird er allerdings etwas mürbe (Verzehr zwischen Oktober und Juni empfohlen).

Elstar eignet sich sehr gut für die Verarbeitung zu Apfelmuss, da das Fruchtfleisch sehr leicht zerfällt und das Mus schön sämig wird. Elstar ist süß, saftig und bissfest und als Tafel-, Koch- und Backapfel gleichermaßen zu empfehlen. 

Dalival ist eine Kreuzung von zwei Selektionen von Rutgers Fruit Research & Development Center und eignet sich als schorfresistente Sorte sehr gut für die ökologische Landwirtschaft. Das feste und feine Fruchtfleisch des dunkelroten Apfels schmeckt süß-säuerlich. 

Braeburn ist ein beliebter Tafelapfel, der süß schmeckt und ein saftiges, knackiges Fruchtfleisch hat. Er ist im Oktober pflück- und bis April genussreif. Zu erkennen ist er an der grünlich-gelben Schale mit roter bis brauner Deckschale. 

Für Freunde des säuerlich-fruchtigen Geschmacks ist Boskop genau die richtige Sorte. Der Apfel hat ein sehr saftiges, festes Fruchtfleisch und benötigt nach der Ernte im September/Oktober mindestens einen Monat zum Nachreifen, damit sich das Aroma entwickeln kann.