Wen der Hopfen einmal kratzt,

der bleibt ein Leben lang dabei.

Ein hochempfindliches Pflänzchen

Die Umstellung von Hopfen-Anbau auf Bio-Hopfen-Anbau ist nichts, was sich nebenbei bewältigen lässt. Wir haben vor gut 30 Jahren ein völlig neues Betriebsmanagement eingeführt, das Anbau, Verarbeitung und Vermarktung im Blick hat. Die Rückstandsproblematik führte zu bedeutenden Investitionen, denn alle Kontaktflächen wie Bänder oder Böden mussten getauscht werden, wir haben Gerätschaften neu angeschafft, Maschinengemeinschaften aufgelöst und Randbepflanzungen angelegt, um eine Abdrift durch Nachbarkulturen zu vermeiden. Imprägnierte Holzmasten haben wir peu à peu durch Betonmasten aus dem Stromnetzrückbau ersetzt.

Und dann ist da dieses hochempfindliche Pflänzchen selbst, das einerseits unter den richtigen Bedingungen wahre Wachstumsrekorde schafft, andererseits aber sehr anfällig gegenüber Schädlingen und Klimaschwankungen ist. Über die Zeit haben wir viel gelernt und entdeckt, wie wir auf die Herausforderungen auf natürlichem Weg reagieren können. So sind aus 6 Hektar 48 Hektar geworden, und unser Sortenspektrum umfasst mittlerweile zwölf Varianten.

Bodenkultur, Pflanzenschutz & Co.

Im Einklang mit der Natur zu wirtschaften heißt, im Anbau den Feinden einer guten Ernte entgegenzutreten – mit altem und neuem Wissen.

Bio-Qualität bis zum Schluss

In unserem Hopfenerntezentrum erfolgt der erste Verarbeitungsschritt nach der Ernte, doch auch die Herstellung der Hopfenpellets wird uns künftig intensiv beschäftigen.

Geschmacksvariationen ohne Ende

Unser Sorgenspektrum erweitern wir kontinuierlich um Varianten, die stabil sind hinsichtlich der Inhaltsstoffe und resistent gegen Schädlinge.