Nicht reden, machen!

Woran wir arbeiten.

Landschaft, Energie und Plastik

Produkte nach ökologischen Gesichtspunkten zu erzeugen, ist ein sinnvoller Ansatz, und doch ist es ein Eingriff in die Natur. Uns ist es wichtig, darüber hinaus unser Umfeld zu schützen und möglichst viel Raum für Fauna und Flora zu lassen. Daher haben wir uns entschlossen, bis 2022 Schritt für Schritt einen Kulturlandplan – also einen hofspezifischen Naturschutzplan – umzusetzen, der in Zusammenarbeit mit der Neumarkter Lammsbräu, der EZÖB und Bioland entstanden ist. Außerdem ist es unser Ziel, bis 2025 energieautark zu sein, und auch auf dem Weg zum plastikfreien Hof gibt es noch einiges zu tun. Beispielsweise suchen wir nach einer Alternative für unsere Apfelpaletten, die derzeit noch in Plastik gewickelt werden.

Es ist nicht alles sofort umsetzbar, denn eine konventionelle Ölheizung ist schneller und kostengünstiger umgesetzt als eine Photovoltaikanlage mit Wärmepumpe für unser landwirtschaftliches Sozialgebäude. Wir versuchen aber, alles im Blick zu haben, denn jedes Detail zählt – vom Feuchtbiotop bis zum Briefpapier. Über die Fortschritte bei der Umsetzung des Kulturlandplanes werden wir über unsere News kontinuierlich informieren, denn manches mag dem geneigten Betrachter von außen ungepflegt vorkommen. Wenn man hinter die Kulissen blickt, wird aber klar, dass Wohnraum für Insekten nicht unbedingt einen Schönheitspreis gewinnen muss.